Kathry Marcus, Brooklyn NY

„…they are nice! I’ve been playing them every night. Thank you! … I do love the CD and it has helped me a great deal. Thanks again!“ (Rückmeldung per Post nach CD-Bestellung)

Werner Geck, Iserlohn

„…Ich habe mich sehr gefreut und bin von der Musik angetan. Sie ist technisch auf hohem Stand und hat eine klare konzeptionelle Linie, die ich sehr schätze. Es ist eine anspruchsvolle ruhige Musik, einerseits leicht zu hören, andererseits aber mit viel Tiefgang…“

Peter Busch (cool-sounder.de) – zur dritten CD „Meltemi“:

Die CD Meltemi brandneu! Und als ich die Titelauflistung sah, dachte ich „Oweia, jetzt macht Crystal-Silence auch in Weltmusik…“, und befürchtete schon, mein Geld fehlinvestiert zu haben. Aber weit gefehlt! Hier nähern sich in 5 von 10 Stücken zwar Kulturen an, sie spielen auch „miteinander“, aber sie vermischen sich nicht, bleiben jede für sich authentisch, liegen weitab vom „Multikulti-Eintopf“ und nicht zuletzt das macht (unter anderem!) den Wert und den Spaß (!!!) dieser neuen CD der leider noch nicht sehr bekannten Gruppe aus.

Neben Traditionellem aus dem indisch-pakistanischen (?) Bereich finden sich nicht so oft gehörte Quasi-Standards von Don Cherry („Desireless“, spannend und schön!!!), Joe Zawinul und Carla Bley (geheimnisvoll, wie immer, und sehr schön!), aber auch ein Stück des Band-Keyboarders Detlef Brune (ein rhythmisch und melodisch sehr schönes cooles Stück!). Besonders angesichts des Brune-Stückes darf man neugierig sein, ob es wohl mehr Eigenkompositionen von der Gruppe gibt?

Und falls dies bejaht werden kann, hofft man, daß sich diese Gruppe eines Tages entschließt, eigene Titel auf einer CD herauszubringen. Übrigens: Auf einem der Stücke spielt ein Gastmusiker ein hackbrettähnliches Instrument [*Anmerkung s. u.], und obwohl ich -wie gesagt- kein Freund der Multikulti-Vermischung bin, zählt dieses Stück schon jetzt zu meinen Favoriten! Nota bene: Sehr empfehlenswert!

*gemeint ist das Instrument „Kanoun“, gespielt von Herrn Recep Seber aus Dortmund bei dem Stück „Nihavent“

Lars Rasmussen, Sekretär und Archivar von Abdullah Ibrahim

Vorgeschichte: Herr Rasmussen hatte „inkognito“ die erste CD „1999, september“ online bei bestellt.

„… Thank you for the CDs that arrived safely yesterday!
I am Abdullah Ibrahim’s secretary and archivist, and the author of his discography. One of my tasks is collecting cover versions of his compositions for the archive. Your September CD provided us with two very fine and enjoyable versions of ‚Hajj‘ and ‚Ishmael‘; in fact it is the first cover version of ‚Hajj‘ I have ever heard. Thank you once again, and good luck with everything. cheers from Lars…I am glad to support your projects…It would be glad to have you here next year!“

Horst Rellecke über das Konzert am 17.10.99

Wenn Kunstausstellungen eröffnet werden, gibt es meistens Cello mit Querflöte oder ein bis zwei Gitarren oder eine Gitarre mit Querflöte. Wenn Skulpturen im öffentlichen Raum feierlich übergeben werden, gibt es meistens Dixie, auf alle Fälle irgend etwas mit Blech.

Der Standard hat sich so hartnäckig eingebürgert, dass man gar nicht mehr nach Alternativen sucht – der Autor dieser Zeilen hat sich auch schon fast daran gewöhnt. Wie froh ist er jetzt, da er seine Alternative gefunden hat. Die Üergabe meiner Stahlwolke am Möhnesee mit Cool Jazz und Weltmusik hat mir das Herz gehoben. Beim Ausklang im Atelier trafen sich die Gäste, die Musiker und der Gastgeber auf gleicher Wellenlänge, wobei die Stimmung nicht angeheizt wurde: bei Crystal Silence findet das Ohr Ruhe durch Anregung.

Horst Rellecke

Annemarie Viegener zum Konzert am 12.3.99

…Diese Musik war in besonderer Weise geeignet, meine Gemälde vorzustellen und sie zu interpretieren. Ihre sensible und gleichzeitig kraftvolle Aussage korrespondierte sowohl mit meinen ruhigen Landschaften und Stilleben als auch mit der in Farbe gezeigten Lebensfreude.

Besonders beeindruckend war es, wie die wechselvolle Geschichte des Alten und Neuen Testamentes, die ich in 12 Bildern in meinem Zyklus „Sinai“ dargestellt habe, in der Darbietung der Komposition „Hadj“ wieder zu finden war.

Dabei empfand ich es als besondere Leistung, daß die musikalische Aussage die Aussage der Bilder nicht übertönte; ich empfand sie vielmehr als empfindsame Begleitung, gelungene Interpretation und Weiterführung meiner Werke.